19 Sep 2010
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13 Sep 2010
So viel Action und so wenig Zeit
Und da ist er wieder euer Lieblingsauswanderer. Entschulidigt, dass ich mich wiedermal eine lange Zeit nicht gemeldet habe aber als Student muss man manchmal nun mal auch studieren. Da führt kein Weg drumherum und wenn dann auch noch Noten wie 5 und 6 dabei rausspringen könnte man vielleicht denken: “Wozu überhaupt!?” Aber keine Sorge diese Noten sind hier im Gegensatz zu Deutschland ziemlich gut, hier ist halt alles ‘n bissel anders. Hier gibt’s in der Tat sogar noch ‘ne 7 quasi 1+.
Notenzwischenstand:
Professional Communication: Präsenation 7
Accounting: Zwischenprüfung 5
Marketing: Zwischenprüfung 6
In den letzten Wochen ist nun auch einiges abseits der Uni passiert, ich fang einfach mal an. Vor drei Wochen war wieder das allseits beliebte Blackall Barbeque an den Kangaroo Point Cliffs. Dieses Mal sogar mit nochmehr Leuten – ich schätz mal so grob um die 100 Personen. Direkt am selben Abend sind wir (also nahezu alle Leute vom Barbeque) dann noch zum Karaoke gefahren. Ein Riesenspaß in einem Pub voll mit QUT-Studenten. Ich habe natürlich auch das eine oder andere Mal auf der Bühne gestanden.
Ein Wochenende später wollte ich dann unter Beweis stellen wie fit ich noch bin. Zusammen mit ein paar Mitstudenten habe ich am 29.08. am Bridge to Brisbane Run mitgemacht. Es gab zwei Strecken 5 und 10 km – unsere Wahl war 5km. Es war schon ein sehr cooles Erlebnis mit mehreren tausend Leuten an der Startlinie zu stehen und meine Ergebnis war garnicht so schlecht -> 5km in 25:38 min, Platz 470 vom 7878 5km-Läufern.
Am 03.09.2010 war wieder Rugby-Time. Zusammen mit 11 anderen habe ich mir das letzte Heimspiel der Broncos in dieser Saison angeschaut. Es war sogar noch spannender und knapper als das letzte Spiel. Leider haben’s die Broncos nicht in die Play-Offs geschafft und damit werd ich die wohl nicht mehr spielen sehen. Schade eigentlich. Den darauffolgenden Tag begannen wir mit unserer Accounting-Zwischenprüfung, in der ich wie oben erwähnt ein 5 geschrieben habe (übrigens einen Punkt an der 6 vorbei – soviel Zeit muss sein
)
Danach ging es dann zum Picknick an der Lagoon und das Warten auf das legendäre Brisbane Riverfire begann. Ich kann euch sagen, dass war der absolute Oberwahnsinn. Den Beginn machte ein F-111 Militärjet der über die Stadt flog und mit seinem Nachbrenner den Nachthimmel über Brisbane erhellte, dann begann die Stadt förmlich an zu brennen. Auf dem ganzen Fluß waren Boote verteilt die Rakten zündeten, auf den Dächern der größten Hochhäuser der City wurde Feuerwerk abgebrannt und zwischendurch kam dann immer mal wieder der Jet vorbei geballert aber am besten füge ich an dieser Stelle einfach mal ein Video ein damit man es sich besser vorstellen kann.
klickt hier für das Video -> Riverfire 2010
Nachdem Spektakel sind wir dann wieder nach Hause um unsere erste eigene Haus-Party abzuhalten. Später noch ab ins Valley (Disco-Viertel von Brisbane) und das Wochenende war perfekt. Aber Mist da gab es ja noch den Sonntag – welcher zufällig der Abgabetermin des noch nicht ganz vollendeten Marketing-Briefs war. Also musste der unter mehr oder weniger leichten Kater-Problemchen noch fix fertig geschrieben und abgegeben werden.
Die anschließende Woche ärgerte dann wieder weiteren Hausarbeiten. Wir sollten einen Entwurf von unserem Aufsatz für Professional Communication abgeben aber auf Grund von Zeitmangel und etwas Demotivation entschloss ich mich das wie man so schön auf Englisch sagt zu “skippen” (auszulassen). Später hörte ich. Donnerstag in dieser Woche haben wir dann endlich unseren Semester-Break-Trip gebucht. Mit 15 Leuten und drei Mietwagen geht’s zum Campen auf Fraser Island und zum Segeln auf den Whitsundays.
Am Freitag nahmen wir uns dann endlich wieder Zeit für einen Wochenend-Ausflug. Das Ziel sollte Byron Bay heißen. Dank unserer Lieblingskommunikations-Platform Facebook waren an diesem Wochenende etwa 40 unserer QUT-Mitstudenten auch dort – was natürlich wieder nur eins bedeuten konnte -> Party bis zum Morgengrauen
. Unser Hostel machten den Trip auch zu einem richtigen Abenteuer. Wir pennten nicht in einem Haus sondern mehr oder weniger in einem Plannwagen-geformten Zelt (genannt Wagon) und überall auf dem Gelände liefen ziemlich große Echsen und wilde Truthähne rum – echt ausgeflippt. Außerdem hatten wir noch einen Whirlpool, also ganz ehrlich: “Wie geil ist das denn?” Freitag-Abend ging’s nach dem altbewährten PreGOONing ab ins Cheekey Monkeys, einen Club in dem man unbedingt gewesen sein muss wenn man in Byron feiert. Dort tanzen die Leute im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tischen und das ist jetzt keine Metapher, die tanzen echt auf den Tischen.
Am nächsten Tag ging’s natürlich an den Strand. Volleyball, Schwimmen, Delfine, Relaxen bis zum Sonnenuntergang. Später Party im Hostel und im Cocomangas. Aber da das Coco nicht wirklich gut war und die Preise einem die Schuhe ausgezogen haben sind wir nach etwa einer Stunde wieder zurück ins Hostel -> After-Party im Wagon. Sonntag: STRAND!!!! ich weiß man sollte sagen, “Das müsste der Jung doch gewohnt sein, der fährt im Jahr x-mal nach Binz.” aber das hier ist ‘n meilenweiter Unterschied
Außerdem habe ich noch nie mit einer so großen Gruppe am Strand gelegen, kommt auf jeden Fall sehr geil und sieht aus der Ferne einfach mal super cool aus.
Ich hoffe in den nächsten Wochen mehr Zeit zu haben, damit nicht wieder so große Lücken zwischen den Blog-Einträgen entstehen.
Bilder folgen natürlich auch noch
13 Sep 2010
Bilder: Ekka
Hier noch der Nachtrag der Ekka-Bilder.
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The Flash Player and a browser with Javascript support are needed.17 Aug 2010
Bilder: AFL und Noosa
Hier schonmal die Bilder vom AFL und vom Noosa Beach Wochenende. Bilder vom Rugby und vom Ekka folgen bald.
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The Flash Player and a browser with Javascript support are needed.GRAND Flash Album Gallery
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The Flash Player and a browser with Javascript support are needed.17 Aug 2010
Partys, Strände und Studieren – in der Reihenfolge
Also nach langer Zeit melde ich mich wieder zu Wort und das wilde Leben in Australien geht weiter. Bevor ich richtig anfange muss ich von unserem kleinen “Untermieter” erzählen – eine etwa 40 cm lange Blauzungenskine. Wir haben die Echse letzte Woche in unserem Garten gesehn und nachdem wir ein paar Fotos gemacht haben ist sie wieder in einem Rohr unter dem Haus verschwunden – vielleicht wohnt sie ja dort wer weiß.
Wie beim letzten Mal schon angekündigt fand am 29.07. der alljährliche NorSK PubCrawl – eines der größten Partyevents im Semester – statt. Und ohne lange drumherum zureden: Es war der Oberhammer! Für alle die jetzt nicht genau wissen worum es dabei eigentlich geht: Etwa 450 Studenten treffen sich in einem Pub, einer Bar oder ähnliches, entscheiden sich für eine Farbe (Gruppe), bekommen ein entsprechendes T-Shirt und ziehen mit allen “Gleichfarbigen” von einem Pub zum anderen. Am Ende treffen ALLE im letzten und meistens größten Pub/Bar/Club wieder aufeinander und feiern bis zum Morgengrauen oder Umfallen, das hängt dann von der Ausdauer ab
. Und es war eine riesen Party das kann ich sagen, man kann es kaum beschreiben. Mit in einer Gruppe aus über 100 mehr oder weniger betrunkener Studenten quer durch eine Großstadt zuziehen und die Pubs unsicher zumachen hat echt Spaß gemacht. Und ich hab sogar jemanden von den Färöer-Inseln kennengelernt – wie geil ist das denn!? In allen Locations wurden dann auch noch kleine Spiele gemacht, wie z.B. Limbo tanzen, Wettessen und so weiter. Die Sache mit dem Shirt war auch sehr cool, da sich jeder dem man begegnet ist mit einem Stift darauf verewigen konnte – vorausgesetzt es war ein Stift in dern Nähe versteht sich.
Fazit des Abends: supergeile Party, ein verlorenes Kicker-Match, wieder ‘nen Haufen neuer Leute kennengelernt, zu Hause nach Sonnenaufgang und ein supergeniales T-Shirt für die Trophäenwand.
Am Samstag danach sollte ich dann endlich die ersten sportlichen Eindrücke vermittelt bekommen und war gespannt wie ein Flitzebogen, es ging nämlich zu einem Spiel der AFL – Australian Football League. Und nein das ist kein Rugby, es ist die australische Variante des American Footballs und neben Rugby und Cricket eine der beliebtesten Sportarten hier. Irgendwie ist es wie eine Mischung aus Football, Fußball und Handball.
Nun zum Spiel es spielten die Brisbane Lions gegen die Melbourne Demons. Für uns Studenten gab es ein Sonderangebot: enthalten sollten neben dem Spiel auch noch eine Stadiontour, Fotos mit dem Maskottchen, ein Begehung des Spielfeldes mit Schusstraining und so weiter sein – leider viel fast alles davon an diesem Tag aus und wir sahen eigentlich nur das Spiel. Aber wir hatten wie ich finde sehr gute Plätze direkt an einem der Tore – dort wo die Action ist.
Auf Grund des Sonderangebotes saßen in unserem Block viele Studenten die ich auch schon kennengelernt habe und das gestaltete den Abend noch etwas lustiger. Die Sportart ansich gefiel mir persönlich auch sehr gut – ein sehr schnelles und hartes Spiel. Einziges Problem: das komplette Stadion war still – es gab keine Fangesänge oder Ähnliches, das war sehr traurig. Aber das hielt uns vom Fußball verwöhnten Europäer nicht davon ab ‘ne Party daraus zu machen und so versuchten wir etwas Stimmung in den Laden zu bringen. Bis auf ein paar vereinzelte AFL-Fans die mit eingestiegen sind haben uns zwar die meisten Australier zwar angeschaut als wenn wir vom Mond kämen aber wen kümmerts, wir hatten unseren Spaß!
Fazit: schöne Sportart, scheiß Stiummung, Brisbane verliert mit 64:74 und ich werde so schnell nicht wieder dort hingehen – vielleicht ist beim Rugby ja mehr Stimmung!
Nach einer weiteren Woche fleißigem Studieren hatten wir uns es dann nun endlich auch ein Strand-Wochenende verdient. Also machten wir uns mit einer Gruppe aus 16 internationalen Studenten auf den Weg nach Noosa Beach. Einem der schönsten Strände an der Sunshine Coast, etwa 130 km nördlich von Brisbane.
Am Samstag waren wir den ganzen Tag am Strand. Dort wurden auch gleich mal unsere neuerworbenen Foot-/Rugbyballs ausprobiert. Surfboards konnte man kostenlos am Hostel ausleihen und somit waren wir natürlich verpflichtet unsere Surf-Fähigkeiten zutrainieren. Leider waren die Wellen nicht die besten und die Unterwasserströmung umso stärker das machte das Surfen sogar für unsere erfahreneren Freunde schwierig. Aber beim nächsten Mal wird’s wieder besser – ÜBEN ÜBEN ÜBEN
. Surfen ging nicht so gut also ging es ohne Board ins Wasser, bei der starken Strömung hat das hammer viel Spaß gemacht.
Abends waren wir alle zusammen essen und danach wurde wie sollte es auch anders sein kräftig gefeiert.
Sonntag machten wir uns dann auf in den Noosa Nationalpark. Sehr schöne Gegend und wir konnten neben der schönen Natur auch wieder ein paar wilde Tiere sehen, z.B. Delfine, Schildkröten, Spinnen, Echsen und sogar einen Koala. Blöd war nur das wir alle die Länge des Wandertrips unterschätzt hatten und somit anstatt den geplanten 2 Stunden hat das ganze dann fast 4 Stunden gedaurt – da waren dann aber wirklich alle froh als wir wieder am Strand waren um uns abzukühlen.
Fazit: Schaut euch einfach die Bilder an – “…. mehr als 1000 Worte”
Nach diesem wunderschönen Wochenende hieß es dann wieder Studieren aber zum Glück ja bloß bis Mittwoch. Obwohl is ja quatsch Mittwoch is ja FREI. Ihr fragt waurm? Da ist EKKA und da haben ALLE frei (das bedeutet aber, dass ich Donnerstag zum Tutorium muss). Naja eigentlich findet Ekka 10 Tage lang statt (dieses Jahr vom 5. August bis zum 14. August) – aber später dazu mehr.
Am Freitag waren wir endlich mal richtigen Sport anschauen. Wir waren beim RUGBY. Beim Spiel der Brisbane Broncos gegen die Parramatta EELS und zusammenfassend kann man sagen, dass Rugby ab diesem Tag einen Fan mehr hat – MICH. Der Sport ist um einiges unterhaltsamer als AFL und die Stimmung im Stadion war extrem geil. Das Spiel war echt bis zum Ende spannenend obwohl die Broncos mit 14:30 verloren haben. Und nach dem Spiel stand für uns alle fest -> beim nächsten Spiel sind wir wieder dabei.
Das Festgelände vom Ekka sollte dann am Samstag unser Ziel sein. Was dieses Ekka nun genau ist erkläre ich euch jetzt nicht aber es war fürher eine Agrar- und Industrieausstellung und ist heute im Grunde ein richtig cooles Festival mit Fahrgeschäften, Tierausstellungen, Motorshow und und und.
So nun geht’s aber auch langsam mal an die ernsten Angelegenheiten. Wir schreiben heute Vorlesungswoche Nummer 5 und die Termine der ersten Teilprüfungen rücken immer näher. Nächste Woche geht’s schon los in Professional Communication – 10-Minuten-Präsentation. In der Woche drauf muss dann der Marketing Brief abgegeben werden und für die Mid-Semester-Exams in Accounting und Marketing muss ich ja auch noch lernen. Oh man jetzt muss ich ja wirklich noch studieren!? Naja wie hat Oma schon immer gesagt: “Nur mit viel Fleiß einen Preis.” Daran werd ich mich halten und mich auch da wieder durchboxen.
PS: Momentan gibt’s einige Probleme mit der Bildergalerie. Ich kann momentan leider keine kompletten Galerien hochladen. Ich versuche aber schnellstmöglich die Bilder zu diesem Artikel nachzureichen.
28 Jul 2010
Langsam kehrt der Alltag ein
So schnell vergeht die Zeit und ein knappes Sechstel der großen Reise ist schon vergangen. Ich werde mal versuchen die letzten Tage zusammenzufassen und natürlich gibt’s hinterher wieder ein paar Bilder zur visuellen Unterstützung.
Montag 20.07.2010
Unser erster “richtiger” Tag an der University (also mit Vorlesung usw). Aber wir haben ja, um nicht zu “überarbeiten”, nur 3 von 4 möglichen Kursen belegt und weil wir unseren Stundenplan online entsprechend der gegebenen Vorlesungszeiten selbst organisieren können, mussten wir erst um 16 Uhr in der Uni sein – zur “Marketing-Vorlesung”. Der Hörsaal war beeindruckend. Kein Plan wie viele Leute da reinpassen aber es war größer als die meisten Kinosäle in denen ich bis jetzt gesessen habe. Der Prof war sehr gut zuverstehen, sowohl sprachlich als auch fachlich. Er brachte sehr viele interessante Beispiele und machte die Marketing-Vorlseung um einiges spannender als ich vorher erwartet hatte. Die geilste Aktion war aber, dass er während der Pause auf der riesigen Leinwand eine DVD mit Musikvideos von Bier-Werbespots abgespielt hat, damit wir unser Köpfe frei bekommen und ihm danach wieder besser zuhören außerdem seien dieses Videos ja auch in gewisser Weise Marketing hat er gesagt.
Dienstag 21.07.2010
Zweiter Vorlesungstag. Früh aufstehen und mit dem Bus zum anderen Campus fahren. Auf dem Plan stand “Professional Communication” – ein Kurs der speziell für internationale Studenten ausgelgt ist und besonders für die die nicht gerade die größten Leuchten in Englisch sind. Ganz ehrlich, ich fühlte mich wie in die siebente Klasse zurückvesetzt. Die erste Hausaufgabe in dem Fach war: “Schreibe einen Aufsatz über dich selbst.” – oh Mann das is echte Kinderkacke aber naja ich muss den Kurs ja machen da er mir in Deutschland anerkannt wird. Ich habe, um es mir selber etwas schwerer zu machen, die Aufgabe etwas abgewandelt und eine kleine Kurzgeschichte daraus gemacht, quasi alles in der dritten Person geschrieben. Ungefähr so: “Im Mai 1988 wurde in einer kleinen Stadt im Nordosten von Deutschland ein kleiner Junge geboren.” – nur halt auf Englisch is ja klar. Ich denke das könnte mein 7er-Fach werden (eine 7 ist die beste Note die man hier bekommen kann ![]()
Nach dem Mittagessen war ich dann noch in der Stadt meine 18+Card besorgen, das ist eine Karte die man braucht um in Clubs, Bars & Ähnliches reinzukommen, man könnte zwar auch den guten alten Reisepass nehmen aber der ist einfach zu unhandlich, passt in keine Geldbörse und ist auch um einiges teurer falls er auf einer Kneipentour verloren gehen sollte.
Abends war dann noch die letzte Vorlesung dran – Accounting also Buchführung und Rechnungswesen. Der Prof in der Vorlesung war sprachlich schon etwas schwerer zu verstehen aber mit etwas mehr Konzentration ist es auch machbar. Der Stoff ähnelt sehr dem den wir schon in Deutschland behandelt haben – jetzt fragt ihr euch “in Deutschland schon behandelt haben?” – ja wir machen das quasi nochmal, Hauptsache anerkannt =) Einziges Problem mit der Vorlesung ist, dass sie von 18 – 21 Uhr und bei dem zähen Lehrstoff klappen einem da schon gerne mal die Äuglein zu.
Mittwoch 22.07.2010
Ja was soll ich sagen, da habe ich einfach mal nix gemacht ![]()
Keine Sorge ab nächste Woche muss ich da auch wieder zur Uni für ein Tutorium, die starten aber erst in der zweiten Woche, daher war an dem Tag lange schlafen und Beine hochlegen angesagt.
Donnerstag 23.07.2010
Da ich Donnerstag und Freitag keine Vorlesungen oder Tutorien habe, könnten diese Tage für Hausaufgaben und Selbststudium genutzt werden. An diesem Donnerstag habe ich diese Gelgenheit noch nicht ergriffen aber bis in den nächsten Tagen sollte sich zeigen, dass der Aufwand für diese Arbeiten um ein ganzes Stück größer werden wird als in Deutschland.
Da wir mit unseren neuen internationalen Freunden online über Facebook vernetzt sind, brauchen wir uns über Party-/Eventeinladungen keine Gedanken mehr machen. So waren wir abends dann zum Barbeque eingeladen. Achja das habe ich ja auf meinem Blog noch garnicht erwähnt: in Brisbane und wie ich gehört habe auch in vielen anderen Großstädten Australiens gibt es öffentliche Grillstationen die für jederman zugänglich sind. Diese Stationen sind für grob geschätzt 15-20 Leute augelegt. Wir hatten 2 davon mit etwa 80 Leuten belegt – der Hammer. War sehr lustig, wie immer auch wieder Leute getroffen sie man noch nicht kannte.
Freitag 24.07.2010
Am Freitag hieß es dann vom Vortag ausruhen und auf den Abend vorbereiten. Da ging es dann zum Geburtstag von Thomas (Dänemark). Erst ein paar Stunden PreGOONing (also Vortrinken mit Goon) in Thomas Haus und dann ab in einen nahegelegenen Club. Auch wieder ‘ne sehr geile Party und wie immer wieder neue Leute kennengelernt.
Samstag 25.07.2010
Samstag war es dann endlich soweit. Schon kurz nach dem Wochenende auf Straddie Island hatte unser Lieblingskanadier Joel schon die brilliante Idee für eine MONSTER-PARTY – Das erste (in)offizielle internationale QUT Studenten Bier Pong Turnier. Also hat er nicht lange gefackelt und Einladungen auf Facebook verschickt. Ruck zuck hatten über 70 Leute zugesagt und alle freuten sich auf einen super Abend. Joel hat in seinem Haus einen sehr coolen Partykeller mit viel Platz, Sofaecke, Billardtisch und Ping-Pong-Tisch. Das machte ihn zum perfekten Gastgeber für dieses Event. Wie sich später rausstellen sollte kamen weitaus mehr als 70 Leute aber nun erstmal zum Turnier.
Die Regeln des Spiels sind sehr simpel: Es spielen 2 Teams mit 2-4 Spielern gegeneinander. Jedes Team hat 10 zur Hälfte mit Bier oder anderen alkoholischen Getränken gefüllte Plastikbecher auf ihrer Seite des Ping-Pong-Tisches stehen. Nun versuchen die Teams abwechselnd die Becher der Gegner zu treffen. Getroffene Becher werden vom jeweiligen Team ausgetrunken. Verloren hat das Team, das als erster keine Becher mehr auf seiner Seite des Tisches stehen hat.
Damit man wieder neue Leute kennenlernt (ihr merkt bestimmt man kommt da einfach nicht drumherum) wurden die Teams ausgelost. In meinem Team waren Chris (USA), Florent (Frankreich) und Peter (Norwegen). Leider brauchten wir etwas Zeit um ins Spiel zukommen und verloren somit schon das erste Spiel (ich habe immerhin 3 Becher vom Gegner getroffen
Aber unsere Gegner sind später auch Champion geworden und mit einer Niederlage gegen die Champs kann ich leben außerem sollte ich noch meinen großen Auftritt haben.
Als das Turnier dann gegen 2 Uhr zu Ende war spielten nämlich nochmal die Titanen gegeneinander. Da das Spiel in Nordamerika erfunden wurde konnte es sich dabei ja nur um ein Spiel zwischen den USA und Kanada handeln. Auf Grund von Kanadiermangel sprang in Team Kanada ein Deutscher ein, nicht ich aber Martin der dieses Spiel schon einige Erfahrunen im Bier Pong hat. Eines der spannensten und technisch besten Spiele des Abends. Als es dann aber beim entscheidenden Stand von 1:1 Bechern zu keiner Entscheidung kam sagte ich zu Joel: “Gib mir nur einen Ball und ich gewinn das Ding für euch!” Ohne lange zu überlegen gab er mir seinen Ball, ich ging in Position und versenkte das Ding mit nur einem Wurf – ein sogenannter Single Shot. Ich krönte mich sozusagen selbst zum König
.
Fazit des Abends: Habt ihr euch schon mal wie in einem American Pie-Film gefühlt? Nein!? Ich jetzt schon! Ein wahrlich gelungener Abend bei dem eingentlich nur noch die roten Becher gefehlt haben.
Sonntag 26.07.2010
Auspennen, ausnüchtern, ausruhen und Hausaufgaben machen.
Montag 27.07.2010
Beginn der zweiten Vorlesungswoche, das heißt es gehen die Tutorien los. Nach und nach kommt nun das Gefühl des Alltags – Vorlesung, Hausaufgaben, Lesen, Party, Schlafen und von vorne.
Dienstag 28.07.2010
In meinem “Lieblingsfach” Professional Communication ging es heute um “Wie schreibe ich richtig während einer Vorlesung mit?”. Naja wie gesagt eigentlich nicht wirklich Hochschulniveau aber ich mag die Vorlesung irgendwie, da ist man nicht die ganze Zeit gezwungen angestrengt zuzuhören und kann zwischendurch mal kurz abschalten und problemlos später wieder einsteigen außerdem ist die Professorin echt cool und lässig drauf und mir daher sehr sympathisch.
So das wäre nun erstmal eine Zusammenfassung der letzten Geschehnisse. Bei mir ist es jetzt schon wieder nach Mitternacht und langsam wird’s Zeit für’s Bett. Morgen steht der NorskPubCrawl an, eine Kneipentour mit etwa 500 Studenten quer durch Brisbane. Und Samstag gehen wir zum Australien Football (NICHT Rugby – wer den Unterschied nicht kennt sollte schleunigst Youtuben oder googlen). Also gibt’s bald wieder Stoff für neue Blogeinträge.
Hier noch ein paar Bilder:
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The Flash Player and a browser with Javascript support are needed.Einige Bilder habe ich nicht selbst geschossen, danke an die anderen Fotografen =)
See ya layda MATES !
19 Jul 2010
Bilder: Straddie Island Trip
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The Flash Player and a browser with Javascript support are needed.19 Jul 2010
Let me guess you’re German? – No! – Then you’re Norwegian!?
Wie Daniel und Matze auf ihren Seiten ja beschrieben haben war am letzten Donnerstag das Barefoot Bowling. Wo bei es sich nicht um das bekannte 10-Pin-Bowling handelte sondern eher um eine Variante des in Deutschland bekannten Boccia oder Boule. Im Grunde geht’s darum eine große Kugel möglichst dicht an eine kleine Kugel zu befördern. Klingt simpel und langweilig aber mit den richtigen Teammitgliedern war es dann doch ganz lustig – obwohl mein Team mit 11 : 9 verloren hat -.-
Nun aber zu einem der geilsten Wochenenden die ich jemals erlebt habe. Am Freitag ging’s in aller Herrgottsfrühe zum Dreaming Island Trip nach Stradbroke Island. Ich werde jetzt versuchen möglichst nicht zuviel schwafeln, denn die Bilder die hochladen werde sagen mehr als tausend Worte.
Im Bus zur Fähre lernte ich schon ein paar neue Gesichter kennen, denn ich saß mitten in einer Gruppe von Norwegern. Die mir dann einen Snooze angeboten haben – eine Art Teebeutel, den man sich für mehrere Stunden unter die Oberlippe legt. Ich bin hier um etwas über andere Kulturen zu lernen also hab ich es natürlich ausprobiert und es hatte einen seltsamen aber nicht schlechten Geschmack. Am Straddie Island Resort angekommen wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Ich teilte mir ein Zimmer mit Maxim aus den Niederlanden und Daniel aus Norwegen. Beides sehr coole Typen, aber das trifft eigentlich auf jeden zu den ich auf dem Trip kennengelernt habe.
Am selben Nachmittag standen dann auch schon die ersten Aktivitäten auf dem Plan. Eine Gruppe ging Surfen, eine Kayak fahren, eine hatte frei und meine ging Wandern. Jetzt denken alle oh das ist ja die langweiligste von allen – aber dem war nicht so. Die Landschaft war echt atemberaubend und wir konnten sogar Delfine in freier Wildbahn beobachten die direkt am Kliff spielten, das war ziemlich cool. Achja ich muss ja noch die heutige Überschrift erklären. Bei dem ganzen Trip ging es ja darum neue Gleichgesinnte (also internat. Studenten) kennenzulernen und bei gefühlt jedem Zweiten den man fragte: “Where are you from?” war die Antwort entweder Norwegen oder Deutschland. Das muss man sich mal vorstellen, da reist man 16.000 Kilometer bis ans andere Ende der Welt und die einzigen die man trifft sind DEUTSCHE. Aber naja auch mit denen kann man schließlich Englisch reden
Abends hieß es dann noch “Time for BEACH-PARTY!” und obwohl es bis auf ein kleines Feuer und ein paar Fackeln ziemlich dunkel war, konnte man auch dort neue Bekanntschaften knüpfen. Ganz getreu dem Motto “Alcohol connecting People”, wurde dafür natürlich vorher der Bottle Shop aufgesucht. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie teuer das Zeug hier ist. (Kleines Beispiel: das billigste Sixpack Bier kostet etwa 15 A$ – umgerechnet knapp 11 Euro). Aber es gibt ja immernoch den guten alten Goon. Das ist ein Spitzname für billigen Wein (4 Liter, 12 Promille, 10 Dollar – guter Deal). Dazu muss noch gesagt werden, dass die Norweger bzw. generell die Skandinavier sich hier wie im Paradis fühlen, da alkoholische Getränke dort ja noch ‘ne ganze Schippe teuerer sind.
Den nächsten Tag begann meine Gruppe, dann mit Kayak fahren. War nicht schlecht aber mit mehr Wellengang wäre es sicherlich noch lustiger gewesen. Und am Nachmittag war es dann endlich soweit – der wohl größte Punkt auf meiner TODO-Liste für Australien sollte abgehackt werden -> SURFEN LERNEN. Okay ich muss zugeben ich bin jetzt alles andere als ein Profi aber ich konnte die eine oder andere Welle schon stehen. Das bedeutet nach Vorlesungsschluss auf zum Strand und ÜBEN ÜBEN ÜBEN
Nach dem Abendbrot haben wir noch ein kleines Quiz mit Fragen über Australien veranstaltet. Die Gruppen wurden von den Oragnisatoren zufällig eingeteilt und somit kam ich eine Gruppe in der wieder neue Leute kennengelernt habe, jihaaaa ![]()
Im Anschluss haben wir dann noch mit ein paar Trinkspielen den Abend eingeleitet und in einem Pub weitergeführt. Leider schloß der Laden schon um Mitternacht und das konnte ja nur eins bedeuten -> AFTERPARTY!!! oder um genau zu sein AFTERPARTY IM RAUM 31!!! Das war einer der größten Räume in unserer Unterkunft in dem übrigens unteranderem auch Matze untergebracht war. Zum Glück stand bei mir am nächsten Tag FREI aufm Plan so konnte ich vorm Mittag noch entspannt am Strand liegen und mich erholen =)
Zusammengefasst war es ein traumhaftes Erlebnis und der Grundstein für viele hoffentlich langanhaltende internationale Kontakte.
14 Jul 2010
Bilder: Die ersten Tage in Brissy…
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Now I’m really arrived/Jetzt bin ich wirklich angekommen…
So also wo bin ich stehen geblieben!? Achja Wohnungssuche! Letzte Woche waren wir im Büro einer Studentenwohnungsvermittlung – The Pad Student Accomodation – und dort konnten wir noch weitere Besichtigungen für Freitag buchen. Im Internet haben wir schon vorher ein paar Häuser angeschaut und ein paar Favoriten ausgesucht um dann sofort sagen zukönnen -> “Das nehmen wir!”
Und so kam es dann am Freitag in der Sexton Street Nr. 28, 4101 Highgate Hill in Brisbane –> http://tinyurl.com/2bembu2
Bei der Besichtigung sind wir dann das erste Mal auf unseren künftigen Mitbewohner Nathan getroffen. Sehr lustiger Typ, mit dem werden wir bestimmt noch so einige Male feiern. Danach war die erste große Mission abgeschlossen und so wir konnten am Wochenende im Hostel die Beine hochlegen.
Montag ging dann endlich die Orientation Week an der QUT los. Vormittags besuchten wir das QUT Connect. Dieses Event findet für alle neuen Studenten in Gruppen von ca 25 Leuten statt. Zufällig waren ich und die anderen in einer Gruppe die aussschließlich aus internationalen Studenten bestand (Norweger(innen), Kanadier, Engläder, Asiaten, natürlich DEUTSCHE^^ und zwei momentane (übrigens sehr hübsche und ein bisschen chaotische) Studentinnen Lillian & Jessica. Diese beiden haben uns einiges über die Hochschule erzählt und was sonst noch so wichtig für uns ist. Außerdem kamen wir durch ein paar witzige “Kennenlern-Spiele” mit den anderen neuen Studenten ins Gespräch. Bevor es dann zum Essen ging haben Lillian & Jessica uns noch den Campus gezeigt.
Am Nachmittag war dann die “große” Einführungsveranstaltung für alle internationalen Studenten, bei der einige Präsentationen und Vorträge gehalten wurden – ich glaube wenn ich hier ins Detail gehe wird’s langweilig daher komme ich jetzt zu den interessanteren Sachen. In diesem Semester sind mehr als 390 neue internationale Studenten aus 26 verschiedenen Ländern an die QUT gekommen – mehr als jemals zuvor. Beim Betreten des Hörsaals bekam jeder einen Beutel mit Infomaterialien und einen Zettel mit ‘ner Nummer drauf – wie sich später rausstellte handelte es sich dabei um Lose. Und ratet mal wer der ERSTE von 5 glücklichen Gewinnern war!? Ja genau das war ICH! -> “Purple E94″ wurde vorgelesen und ich riss die Arme nach oben und sagte “Yes! That’s me!” War schon seltsam da vor allen Leuten nach vorne zu gehen und sich ‘nen Preis auszusuchen. Obwohl aussuchen nicht ganz stimmt, denn alle Sachen waren eingepackt und so konnte man nur erahnen was sich in dem Päkchen verbirgt. Aber als ERSTER hatte ich noch die Qual der Wahl und so hab ich mich kurzer Hand einfach mal für das größte Päkchen entschieden. Ein T-Shirt, ein Kühlschrank-Magnet und ein aufblasbares Känguru befanden sich darin. Die anderen Los-Gewinner kannte ich nicht aber vielleicht lerne ich die noch kennen.
Zwischen den ganzen Vortägen wurden dann auf einmal 6 oder 7 Studenten nach vorne gebeten und keiner wusste so wirklich was jetzt passiert. Als dann aber gesagt wurde, dass sie alle am Montag Geburtstag haben, hat der komplette Hörsaal (knapp 400 Leute) “Happy Birthday” gesungen … das war ziemlich cool.
Heute (Dienstag) war es dann nun endlich soweit -> wir konnten das Hostel-Leben hinter uns lassen und endlich in unser neues Haus einziehen. Unseren australischen Mitbewohner Nathan hatte ich ja schon erwähnt. Desweiteren haben wir heute noch Logan, einen Kanadier der auch an der QUT studiert, Joel einen Kumpel von Nathan der ein paar Tage bei uns auf der Couch pennt und den Franzosen (verdammt ich hab den Namen vergessen) kennegelernt. Wobei man sagen muss, dass der Franzose in 2 Tagen auszieht und es sich quasi nicht mehr lohnt sich seinen zu merken. Die anderen Mitbewohner müssten in den kommenden Tagen/Wochen auch hier eintreffen, schätze ich mal einfach so wenn dann ihre Vorlesungen beginnen
So ich denke, das reicht erstmal als Zusammenfassung der letzten 6 Tage. Bilder folgen morgen. Und vergesst nicht auch die Blogs meiner Mitstreiter zu lesen (Links stehen oben rechts von diesem Text) möglicherweise berichten die Jungs ja von Details die mir entfallen sind, außerdem sind sie etwas fleißiger mit dem Bilder hochladen
























Stralsund
Brisbane